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Osteopathie

Der Grundgedanke der Osteopathie ist die manuelle Untersuchung des Organismus in seiner Gesamtheit.

Eine Blockade im linken Schultergelenk kann so z.B. zu Schmerzen in dieser Schulter führen, aber auch zu einer Beeinträchtigung des rechten Hinterbeins. Was wiederum auch das linke Hinterbein negativ beeinflussen und so zu Problemen in der gesamten Hinterhand führen kann.

Die Aufgabe des Osteopathen besteht also darin, zu überprüfen, ob sich alle Strukturen optimal bewegen und das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen, indem er allen Geweben ihre Mobilität zurückgibt. Dabei bezieht sich der Osteopath auf alle Strukturen des Körpers, auf die Gelenke, die Muskeln, das Bindegewebe, die Nerven, die Organe und sogar auf die Körperflüssigkeiten.

Durch eine gründliche manuelle Untersuchung aller Gelenke und Körpergewebe erhält der Therapeut Informationen über die Bewegungs-qualität. Von besonderem Interesse ist die Art und Weise, in der sich Gelenke und Gewebe mobilisieren und bewegen.

Durch die Behandlung von Beweglichkeitsverlusten zwingt der Osteopath dem Organismus keine neue Funktionsweise auf. Er gibt dem Körper lediglich den nötigen Impuls, um seine Selbstheilungskräfte zu stimulieren.

Nach einer osteopathischen Behandlung dürfen wir nicht immer ein sofort sichtbares Ergebnis erwarten (auch wenn dies manchmal passiert). Um dem Pferd die Möglichkeit zu geben sein neues Gleichgewicht zu finden, sollte mit dem Pferd min. 48 Stunden nicht gearbeitet werden. Das Pferd sollte in dieser Zeit ausreichend Koppelauslauf haben!

Die Osteopathie will weder die klassische veterinärmedizinische Behandlung ersetzen, noch gibt sie vor alle Krankheiten heilen zu können.

„Pferdeosteopathie lässt sich nicht auf nur eine einfache Manipulation begrenzen. Sie lässt sich nur nach langen Stunden von Praxis und Erfahrung, basierend auf einer soliden und seriösen wissenschaftlichen Ausbildung, aneignen“.

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick möglicher Problemstellungen, die mit einer osteopathischen Behandlung korrigiert oder aufgelöst werden können. Taktunreinheiten bis Lahmheit | Fehlbelastung und Ausweichbelastungen | Wirbelsäulenauffälligkeiten | Hohl-Senk-Rücken | Schweifhaltung zu hoch oder schief getragen | Bewegungsdefizite - Rücken schwingt nicht | Vorderhandüberlastung | Verhaltensstörungen | Wiedersetzlichkeiten | Berührungsempfindlichkeiten | Ausschlagen | Galoppprobleme | Verdauungsprobleme | reiterliche Probleme | Kompensationsauffälligkeiten jeder Art | Sattel, Gurtprobleme | Trauma Sturz etc. | Schmerzanzeichen | Ergänzung bei Ankaufsuntersuchung | Fehlstellungen bei Wirbeln | Störung im Informationsfluss des Nervensystems | Ganganalysen in möglichst allen drei Gangarten | Exteriuerbeurteilung | Interiuerbeurteilung ( Verhaltensauffälligkeiten ) Bewegungsfunktionen testen | Beurteilung der Zahnsituation und der Hufstellung | Untersuchung der Gelenke und Muskeln | Untersuchung der Verdauungsorgane - und der Atmungsorgane | Symptome und Diagnose mit dem Halter besprechen | Therapievorschläge mit dem Halter ausarbeiten | Trainingsunterstützung Vermitteln | Ernährungsberatung | evtl. Beurteilung der Sattelpassform

Weitere osteopathische Behandlungen

Nach meinen Erfahrungen und dem Feedback der Besitzer von behandelten Pferden führt bereits eine Behandlung meist schon zu einem nachhaltigen Erfolg. Weitreichende Probleme lassen sich durch jährliche, prophylaktische Untersuchungen und Behandlungen sehr oft vermeiden.