Physiotherapie
Osteopathie
Dorn-Breuß-Therapie
Craniosacraltherapie
Phytotherapie
Blutegeltherapie
Phytotherapie

ist die Anwendung von Pflanzen, Pflanzenteilen oder deren Zubereitung (z.B. Extrakte) als Heilmittel – „Phytopharmaka“. Die in der Phytotherapie angewendeten Präparate nennt man Phytotherapeutika. Getrocknete Pflanzenteile, die in der Regel das Ausgangsmaterial für Arzneimittel sind, werden auch als „Droge“ bezeichnet.

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet.

Die Pflanzenheilkunde basiert teilweise auf traditioneller Medizin. Erfahrungswerte, überliefertes Wissen und Traditionen spielen eine wichtige Rolle. Viele Wirkungen von Heilpflanzen sind nicht wissenschaftlich belegt. Hingegen folgt die moderne Pflanzenheilkunde den Grundsätzen der naturwissenschaftlich begründeten Medizin, indem sie von einer Dosis-Wirkungs-Beziehung ausgeht und ähnliche Krankheitsbilder definiert.

Wie beziehen von ausgewählten Apotheken unsere Kräuter, die in eigenen Rezepturen für die jeweiligen Krankheitsbilder hergestellt und verabreicht werden.

Tiere besitzen umfassende Heilpflanzenkenntnisse:

  • Verwundete Gämsen wälzen sich in Blättern von Alpenwegerich (blutstillend, wundheilend, leicht bakteriostatisch)
  • Seehunde umwickeln Wunden mit Seetang (antibiotisch, blutstillend)
  • Wölfe in Nordamerika legen ihre Wurfhöhlen bevorzugt unter Perubalsam Bäumen an (das ätherische Öl wirkt insektizid, antimikrobiell)
  • Kleiber beschmieren bei Wiederbenutzung eines alten Nestes den Eingang mit Kiefernharz (antiseptisch, insektizid)
  • Kamele in Kenia fressen gezielt Schirmakazien ab, die nachgewiesenermaßen sehr effektiv Bandwürmer abtöten können
  • Wölfe fressen bei Darmstörungen Brennnesseln bis sie sich übergeben müssen

„Der größte Zauberer ist derjenige, der die Geheimnisse der Pflanzenwelt kennt“